Begleitendes zum Gitarrenunterricht
 

Die meiste Zeit macht Gitarre
spielen viel Spass!

"Und wenn Gitarre spielen mal keinen Spass macht?"

Gefühle sind von schwankender Natur. Das regelmäßige Üben ist allerdings die sicherste Methode um Krisen zu überwinden und sein Ziel zu erreichen. An schwierigen Tagen empfehle ich, die Gitarre einfach nur ganz kurz in die Hand zu nehmen.

"Oft tue ich ewig rum, bis ich endlich mit dem Üben anfange, dabei macht es mir dann wirklich viel Spass. Warum ist das so?"

Der innere Widerstand bis man Dinge tut, die einem letztlich gut tun und viel Spass machen, kann unterschiedliche Ursachen haben:

Ehrgeizige Menschen haben oft die Sorge, dass es heute nicht gut laufen könnte. So etwas kann unbewußt eine Hemmung auslösen.

Träge Menschen vermissen vielleicht den äußeren Druck, der ihnen im Alltag hilft etwas zu tun. Da kann es Wunder wirken, wenn man sich ein Ziel steckt, z.B. in zwei Wochen jemandem etwas vorzuspielen.

Manchmal schießen Leute auch über das Ziel hinaus: Wenn man zu lange gespielt hat und der Körper sich verkrampft hat, bleibt eine negative Erinnerung zurück. Diese Erinnerung kann dann unbewußt hemmen.

Bei Kindern ist oft der falsche Zeitpunkt das Problem: Wenn nach zwei Stunden Haus­aufgaben­arbeit Freunde an der Türe warten, um Fußball zu spielen, dann ist das kein guter Zeitpunkt für die Gitarre!

Aber auch gegen unfaire Gegner wie Fernsehen, Handy und Videospiele sollte die Gitarre nicht im direkten Vergleich antreten müssen.


 

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