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Jetzt noch eine Gitarre kaufen...Tipps zum GitarrenkaufÜberraschenderweise sind billige Gitarren oft auch für Anfänger leicht zu spielen. Dafür ist der Klang im Vergleich zu teuren Gitarren aber viel leiser, nicht so plastisch und nicht so ausdrucksstark. Wirklich anfängerfreundlich ist die Klassische Konzertgitarre. Sie ist sehr universell! Man kann fast alle Musikrichtungen auf ihr lernen. Ihr warmer Klang ist auch ausgesprochen angenehm für Feierabend und Lagerfeuer. Außerdem tun die Finger nicht so weh! Wichtig ist es, einen Gitarrenständer dazu zu kaufen. Mit einer Gitarre, die griffbereit steht, steigen die Erfolgschancen! Allgemein sind die beliebtesten Gitarrentypen "Klassische Konzertgitarre", "Westerngitarre" und "E-Gitarre". Die Klassische Konzertgitarre
Die Westerngitarre
Die E-Gitarre
Wer eine teure Gitarre kaufen möchte (ab 800 Euro), sollte sich von einem Verkäufer kurz etwas vorspielen lassen. Möglichst in der Stilrichtung, für die man sich interessiert. Gitarren sind Einzelstücke. Auch Gitarren vom gleichen Hersteller und aus der gleichen Serie unterscheiden sich in Klang und Verarbeitung. Holz ist als Baustoff immer ein Bißchen eine Überraschung. Wie kann man Gitarren vergleichen?Erste Klangprobe: Um den Klang von zwei Gitarren zu vergleichen, spielt man mit dem Daumen die dünnste Saite genau über dem Schalloch, mehrmals sanft, dann mittel, dann kräftig, dann sehr kräftig. Das Gleiche wiederholt man mit der anderen Gitarre, dabei spielt der Daumen genau an der gleichen Stelle die gleiche Saite. Wahrscheinlich möchte man den Vergleich 1-2 mal wiederholen. Danach vergleicht man die dickste Saite der Gitarren miteinander. Dabei spielt der Daumen auch wieder genau an der gleichen Stelle. Man kann noch mehr Töne vergleichen, aber die genannten sind die wichtigsten. Wer Klassische Gitarre spielen möchte, vergleicht noch den Ton am 12. Bund auf der dünnsten Saite. Zweite Klangprobe: Besonders für die Liedbegleitung und das Schlagen von Akkorden (Griffen) empfehle ich die folgende Klangprobe. Dort wo das Schalloch mit einem Muster verziehrt ist, streiche ich mit dem Mittelfingernagel oft und schnell über alle Saiten (immer nur in Richtung Fußboden). Leise beginnen, dann zu einer mittleren Lautstärke steigern. Das Gleiche mit der anderen Gitarre wiederholen. Je angenehmer der Klang, desto geeigneter ist die Gitarre für die Liedbegleitung und das Schlagen von Akkorden (Griffen). Auch teure Gitarren können bei diesem Test schlecht abschneiden, z.B. wenn sie exklusiv für klassische Musik gebaut sind.
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